Reflexion #IsraelTrip17

Vor kurzem bin ich von einem Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Israel wiedergekommen. Mit den teilnehmenden SchülerInnen habe ich ein Weblog geführt, in dem unsere Erlebnisse nachzulesen sind.

An dieser Stelle möchte ich ein paar Punkte zu meiner Reflexion schreiben:

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Israelaustausch: Besuch aus Arad in Dinslaken

Quelle: Google Earth / Landsat

Ich war als Schüler zweimal im Rahmen von „Jugend­begegnungs­maßnahmen“ in Israel. Dazu gekommen bin ich eigentlich mehr so über zufällige Umwege: Mama war da und große Schwester von bestem Freund. Also… warum nicht? Klingt spannend, ist sonnig, schau ich mir mal an. Ich hatte ja keine Ahnung.

Rückblickend haben mich diese Aufenthalte schon ziemlich beeinflusst. Und das nicht nur, weil ich mir „Fight Club“ lesend am Strand von Tel Aviv den Sonnenbrand meines Lebens geholt habe, den man noch 10 Jahre später sehen konnte…

Nein, sondern weil ich so erst verstanden habe, dass die Welt nicht immer ganz so einfach ist. Und es immer mindestens eine andere Perspektive gibt.

Sehr stark beeindruckt hat mich damals der etwa gleichaltrige Jugendliche, der mir erklärte, dass er sich sehr auf seinen dreijährigen Militärdienst freue aber die UN doch ruhig mal ein paar Monate weggucken solle – Israel würde das Problem mit den Palästinensern dann schon erledigen.

Noch bewegender war  der erste Besuch in der Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem.

„Es ist kompliziert“. Und mit jeder angeblichen Antwort tun sich mindestens zwei Fragen auf.

Ich kann und will hier weder die deutsch-israelischen Beziehungen noch den israelisch-palästinensischen Konflikt erklären, ich möchte hier nur ein paar Eindrücke aus meiner letzten Austauscherfahrung schildern:

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