4 Gedanken zu „Haptik, Haptik, Haptik!“

  1. Das ist eine gute Idee, die aber nicht konsequent genug durchgeführt wurde. Nächste Schritte: Vor- und Zurückspulen geht nur, indem man die Finger in die Löcher steckt und dreht. In die Kassette müssen statt einmal ein Giggabyte zweimal fünfhundert Megabyte, die entsprechenden USB-Stecker haben sich auf gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses zu befinden. Das Spannende am Tape ist nicht (nur) seine Form, sondern die Arten des Umgangs mit dem Medium!
    (Außerdem hätte ich gerne 10 Stück für nen Euro, so wie in den guten alten Zeiten…)

  2. Wobei der eigentlich Clue eine Mixtapes eben doch der Mix ist. Also die Zusammenstellung als solche, Auswahl und fast noch wichtiger: die Reihenfolge. Wenn man dann davon ausgeht, das so ein Medium normalerweise mit MP3s „bespielt“ wird, wäre die Playlist doch am ehesten alphabetisch sortiert (uaaaah!) und frei nach dem Motto „ist ja noch Platz“ einfach zu lang. Die menschliche Konzentration ist eben beschränkt, ich empfehle eine Laufzeit zwischen 70 und 90 Minuten. Und dann kommen wir auch langsam zur Lösung des Problems: wir benutzen einfach keine MP3s, sondern unkomprimierte Wave-Files. Da würde man zwar immer noch mehr als 90 Minuten bespielen können, ein paar wenige unbespielte MB’s könnte man ja aber verkraften (oder mit Fotos als Easter Eggs auffüllen). Diese überschaubare Anzahl von Titeln könnte man nun auch locker mit einem Laufindex versehen, so dass die alphabetische Reihenfolge wieder Sinn machen würde. Jetzt kann uns nur noch DJ Random einen Strich durch die Rechnung machen, ansonsten hätten wir nur eine astreines Mixtape, vorrausgesetzt man hat die Regeln eines guten Samplers bedacht, also mit einem Knaller beginnen, einen nach legen OHNE sein ganzes Feuer zu verschießen, das ganze beim nächsten Titel runter köcheln lassen, dabei niemals mehrere Titel vom selben Interpreten hintereinander platzieren, am besten einen Interpreten sowieso nur einmal pro Sampler antreten lassen etc., welches im Vergleich zu MP3-Samplern in Bezug auf Stereoabbildung, Tiefenstaffelung und Transientenreinheit auch einfach viel besser klingt.

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