Leben mit der Vollüberwachung

Hier mal ein Hinweis auf das höhrenswerte Chaosradio 128 „Leben mit der Vollüberwachung„:

In einer gigantischen Operation hat das Bundeskriminalamt einen Berliner Soziologen und sein gesamtes Umfeld über mehr als ein Jahr hinweg komplett überwacht. Der Verdachtsgrund: Ein paar Stichworte aus seinen Arbeiten, die mit denen aus Bekennerschreiben einer Gruppe von Brandstiftern übereinstimmen sollen. Die von der Überwachung Betroffenen – insgesamt mehr als 30 Menschen – haben jetzt teilweisen Einblick in ihre Akten bekommen.

Des weiteren verweise ich auf folgendes Überwachungs-Erfahrungs-Berichts-Blog von der Lebensgefährtin eines § 129a („Bildung terroristischer Vereinigungen“)-Angeklagten:

Auf jeden Fall ist es so, dass wir schwarz auf weiß haben, dass die Überwachung stattfindet. Wir wissen, dass die Telefonate abgehört werden, weil die Protokolle der Gespräche in den Akten stehen. Genauso die Videokameras vor und hinter dem Haus. Es gibt jede Menge Fotos in den Akten, von uns, unserer Familie, von Bekannten und Unbeteiligten. [..] Genauso wissen wir, dass die Internet- und Telefonunternehmen die Daten zur Verfügung gestellt haben [..] Und die Bahn die Bahncard-Daten zu den Reisen, die wir gemacht haben, usw. — http://annalist.noblogs.org

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