Leitungswasser und Trinkwasser

Zu Hause zapfe ich mir mein Wasser fast ausschließlich direkt von der Leitung – einfach, schnell und trinkbar.

Welcher Luxus das eigentlich ist, wird mir grad nach meiner Rückkehr aus der russischen Stadt Dserschinsk bewusst, denn

Die Stadt war zur Zeit des Kalten Krieges ein Zentrum für die Herstellung der sowjetischen Chemiewaffen, darunter Sarin und Senfgas. Die dabei verwendeten Chemikalien wurden in einer Wasser führenden Bodenschicht abgelagert, die auch die Stadt mit Trinkwasser versorgt.

Natürlich ein krasses Beispiel, denn die Dserschinsk ist eine der zehn verschmutztesten Städte der Welt, aber sauberes (Trink!)Wasser zu haben ist schon eine feine Sache.
Ach, in ein paar Jahrzehnten wird man auch in Regionen wo es heute noch keine Probleme gibt froh sein überhaupt Wasser zu haben…

3 Gedanken zu „Leitungswasser und Trinkwasser“

  1. Mann oh Mann! Was mich aber noch mehr erschreckt hat war die erschreckend niedrige Lebenserwartung in Dserschinsk. Jetzt weiss ich auch warum die Eier so komisch geschmeckt haben…

  2. Älter als 42 möchte ich schon werden. Wäre ja auch blöd, wenn ich nach Abschluss des Studiums gerade mal fünf Jahre Zeit hätte um Geld zu verdienen…

    ;oP

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