3 Gedanken zu „Sommer“

  1. Aber nein, wer braucht denn ein Sommerloch? Und das mitten im Internet! Also wirklich, dabei kann man diesen Sommer doch mit so tollen Sachen füllen. Z.B. mit Rodi und Jörn „Kebab Connection“ im Freiluftkino gucken. Toller Film, meine Lieblingsschoto: Grieche zum Türken: „Hey, wir Griechen und Türken müssen doch zusammen halten!“ Wobei ich euch dann auch die Geschichte erzählen möchte wie der Abend ausgegangen ist. Es kam die Idee auf doch noch zur Seppel, Martina, Dennis WG zu fahren um SingStar zu spielen. Doch Martina hatte ihr Handy und ihre Schlüssel zu Hause vergessen, so dass sie den Schlüssel vom Seppel bekommen hat, welcher noch die Reddy, welche im Moment in der WG unterkommt, von der Arbeit abholen wollte.
    Vor dem Haus sahen wir dann das Auto vom Dennis vor der Tür stehen, dabei war Martina sich hundert prozentig sicher, dass er Schicht hat. Als wir dann vor der Wohnungstür standen, passte Seppels Schlüssel leider nicht ins Schloß. Wir schellten, doch Dennis machte nicht auf. Aber das Auto war doch da, da müsste er doch zu Hause sein, oder ist er doch auf der Arbeit? Weitere Versuche mit dem Schlüssel die Tür zu öffnen scheiterten, der Schlüssel ließ sich zwar ein paar Millimeter einführen, doch nicht versenken. Dann schmiedeten wir folgende Theorie: Dennis war in Eile, auf dem Weg zur Arbeit, spät dran, verlässt die Wohnung und schlägt die Tür hinter sich zu. Moment! Der Autoschlüssel, in der Küche liegen gelassen! Also schnell zurück, Schlüssel ins Schloß und „knack“, Schlüssel abgebrochen. Also schnell einen Kollegen angerufen der ihn zur Arbeit abholt und der Martina ne SMS geschickt dass sie einen Schlüsseldienst organisieren muss. Blöd nur, dass Martina ja auch ihr Handy zu Hause hat liegen lassen und davon nichts mitbekommen hat.
    Ja, so muss es gewesen sein. Warum kriegt man sonst den Schlüssel nicht ins Schloß? Mal genau hingeguckt, ja das steckt was drin, oder? Nee, doch, oder? Tja, man kanns nicht genau sagen. Wie auch immer, nun sitzen wir hier. Wann kommt Seppel? Keine Ahnung, anrufen. Jörn hat ein neues Handy, hat seine Nummer nicht übertragen, Rodi ist schon abgehauen und ich habe seine Nummer einfach nicht. Aber Martina! Nur liegt ihr Handy in der WG….
    Seppel ist dann irgendwann mit Hase und Reddy angekommen. Er hatte uns einfach den falschen Schlüssel gegeben. Dennis lag übrigens schlafend im Bett und ist vom Klingeln nicht wach geworden. Es folgte dann ein gemütliche Runde im Wohnzimmer der WG, mit lecker Bierchen und nettem Gespräch. Nach und nach gingen die WG Bewohner ins Bett, so dass die einzigen Gäste Reddy, Jörn und ich übrig blieben und weiter dem Alkohol gefrönt haben. Dabei haben beide versucht mir „System of a Down“ nahe zu bringen, was nur bedingt geglückt ist. Ich war durchaus beeindruckt von der technischen Brillanz der Band, aber es ist einfach nicht meine Musik. Als um 4:30 Uhr dann Dennis zu uns stieß um sich für den Dienst fertig zu machen, haben wir dann doch die Playsi angeschmissen um SingStar zu spielen, was wir aus Rücksicht an Dennis Nachtruhe vorher unterlassen hatten. Dabei konnte ich meinen einzigen Erfolg gegen Reddy bei „Sie ist weg“ von den Fanta4 verbuchen, weiteres Highlight war der Gleichstand bei Marron 5’s „This Love“. „Einigen wir uns auf unentschieden“ war hier das passende Filmzitat. A propos Filmzitate: Es war unglaublich wie groß die Schnittmenge in dieser Disziplin bei Jörn, mir und Reddy war. Es haben sogar die 80er angerufen die irgendwas wieder haben wollten. Irgendwann haben wir auch, um glaube ich den exakten Wortlaut eines Zitats zu prüfen, „Papa Ante Portas“ angemacht, wo der extrem schlechte Ton auffiel. Irgendwer hatte da wohl am DVD Player rumgeschweißt, der Ton bestand nur aus Raum, kein Direktsignal, als wäre das Rearsignal auf die Frontspeaker geroutet gewesen. Also machten wir unseren eigenen Ton, Jörn besorgte irgendwoher ein Klampfe und wir gaben ein paar Songs zum Besten, von Joint Venture zu den legendären Smurfs on Weed Gassenhauern.
    Ich habe mich dann so um 9:30 Uhr auf den Weg nach Hause gemacht, da um 11:00 Uhr die Handwerker vorbei kommen würden um meine Gasöfen zu warten. Haben sie dann bis 12:20 Uhr gemacht, dann konnte ich erst ins Bett, wäre vorher schon fast auf der Couch eingeschlafen.
    Dafür dass ich in der Nacht einen halben Kasten Bier wegggesoffen habe (Seppel, sorry, war auf einmal leer, hast was [einen halben Kasten] bei mir gut), ist doch noch recht viel präsent. Und doch viel zu Schade um sowas in einem Sommerloch untergehen zu lassen, oder? Besonders diese Schlüsselstory war excellent, und dabei war da noch nicht wirklich Alkohol im Spiel!
    Ach ja, morgen Abend wird das Sommerloch im Djäzz mit Jazz gefüllt.

  2. Tja, ich war gestern zum ersten Mal auf Deiner Seite, und dachte ich, man sollte doch, so als Einstand, Du verstehst?

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