Rektoratsbesetzung beendet

Besetztes Rektorat Duisburg

Heute um 8:30 Uhr, wurde das Rektorat am Standort Essen, das zu diesem Zeitpunkt von 16 protestierenden Studierenden besetzt war, von Polizisten geräumt. Der Standort Duisburg war zur selben Zeit noch von 60 StudentInnen besetzt. Die Studierenden hatten seit dem 23.06. das Rektorat besetzt, um von dem Rektor eine konkrete Stellungnahme gegen die Einführung von Studiengebühren zu erhalten.
[..]
An dem Standort Duisburg wurde die Besetzung aufrecht erhalten und das Rektorat um 12.00 Uhr friedlich geräumt. Dieser friedlichen Räumung liegt einerseits der Deeskalationswunsch der Besetzer zugrunde und weiterhin eine Stellungnahme des Rektors in der WAZ, in welcher er sich für ein öffentlich finanziertes Studium ohne Studiengebühren aussprach. (– aus der Pressemeldung der Besetzer)

Der Rektor im WAZ Artikel:

Ich bevorzuge ein öffentlich finanziertes Studium ohne Studiengebühren“, erklärte der Rektor. „Aber das entscheiden wir nicht.“[..]“Ich bin mit meinen 61 Jahren aber etwas realistischer und versuche nun zu retten, was zu retten ist.“

Weitere Infos im der Pressemeldung der Uni und bald bei de.indymedia.org.

Meiner Meinung nach ist das doch ein recht gutes Ergebnis. Von hier aus laesst sich weiterarbeiten. Und es wird weitergehen, nicht nur in Duisburg-Essen sondern auch an anderen Unis. Wir sind hier/ wir sind laut/ weil man uns die Bildung klaut.

Besonders toll empfand ich die Atmosphaere unter den Besetztern im und den Unterstuetzern vor dem Gebaeude. Alle waren hoch motiviert, aktiv und sympatisch. Die Organisation des AK Studiengebuehren hat sich in kurzer Zeit ziemlich gut eingespielt, es gab viele spontane Aktionen, die wiederum viele neue Unterstuetzer anzogen. Des weiteren hatten sie eine phantastische Diskussionskultur, in der selbst in grossen Gruppen wichtige, komplexe Entscheidungen effektiv und meist sogar im Konsens gefaellt wurden.
Das fordert Respekt, Dank und Unterstuetzung! Mach die Augen am Campus auf, setz dich fuer eine sozial gerechte Bildungspolitik ein und komm einfach mal zu einem Plenum.

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