Bilden statt Filtern!

Bei heise: „Verwaltungsgericht Köln bestätigt Sperrungsverfügung in NRW“ und in der taz: „Internet-Provider vor Gericht“

Nach langer Ruhepause tut sich also wieder was in Sachen Netzzensur. Zum Schlechten: Denn die Sperrungsverfügung ist nun rechtmäßig und es wird weiter versucht Inhalte durch technische Maßnahmen an den Medien zu kontrollieren und somit die Informationsfreiheit durch Filter einzuschränken.

Der Mensch braucht Filter, um die Fülle von Informationen aus seiner Umwelt verarbeiten zu können. Wichtig ist jedoch, dass er keine Filter von anderen vorgesetzt bekommt. Individuelle Information und Meinungsbildung sind sonst nicht mehr garantiert. Ein öffentliches Ausblenden ist eine Symptombekämpfung und führt ausserdem nicht zur Auslöschung „schlechter Inhalte“, sondern lenkt sie lediglich in den Untergrund.

Nazis sind scheiße, Zensur aber auch. Daher: Bilden statt Filtern!

Da die Zensur (noch) in einer simplen Änderung der Nameserver Einträge besteht, ist sie leicht zu umgehen: Anleitung zur Konfiguration der DNS-Einstellungen.

Weitere Informationen finden sich unter odem.org/informationsfreiheit/, ccc.de/censorship/.

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